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Knochenmarkspende - ein Zeichen setzen

Ein Mädchen ist an Leukämie erkrankt und es benötigt dringend eine Knochenmarkspende. Würdest Du helfen ihren "genetischen Zwilling" zu finden?

Zunächst hört sich das nicht so schlimm an, es wird ein bisschen Blut abgezapt und die HLA-Merkmale zwischen Spender und Empfänger werden kontrolliert, aber dann, wenn nur wenige oder keine HLA-Mismachtes vorhanden sind, geht es ans Eingemachte.

Kann ich den Eintrag meines HLA-Codes in die Knochenmarkspenderdatei verantworten? Oder laufe ich Gefahr einen Rückzieher zu machen, wenn der Ernstfall eintritt und ich als Spender infrage komme und vor der Entscheidung stehe mich einer Operation zu unterziehen und Leben zu retten oder zu sagen, sorry, Leute, da habt ihr euch wohl umsonst Hoffnungen gemacht, ich kann das doch nicht.

Ist meine Persönlichkeit stark genug den einmal eingeschlagenen Weg auch durchzuziehen?

In den letzten Tagen sind mir solche Gedanken oft durch den Kopf gegeistert, denn es gibt wirklich ein 16-jähriges Mädchen, das ganz in meiner Nähe wohnt und ebendiese Stammzellentransplantation dringend benötigt.

Ich habe meine Freundinnen gefragt, ob sie sich auch testen lassen wollen und bin auf sehr unterschiedliche Reaktionen getroffen.

Die einen haben den Test damit abgeschlagen, dass sie kein Blut sehen könnten, außerdem sei eine Geldspende auch eine ausreichende Möglichkeit zu helfen.

Andere meinten sie bewunderten eine solche Entscheidung, jedoch kämen sie mit den möglichen Konsequenzen einer Spenderoperation sowie mit den Schmerzen der Punktierung nicht klar.

Wieder andere haben nur gelacht, mir gesagt, ich sei zu idealistisch und ziehe es eh nicht durch, aber wenn, dann spendierten sie mir einen Kinderriegel. 

Lediglich eine Freundin hat zugesagt ohne groß rumzudrucksen und auch sie ist in ihrer Familie auf Ablehnung gestoßen.

Schade, dass sich so viele junge Menschen ihrer Verantwortung für andere nicht bewusst sind.

Schade, dass sie zunächst nur sich und ihren eigenen Vorteil sehen und sich ihr Blick erst nach und nach für ihre MITMenschen schärft, wenn überhaupt.

An erster Stelle steht die eigene Bequemlichkeit, der eigene Luxus an Nahrung, Kleidung (Fashion) und anderen Konsumgütern. Und wenn dann noch was übrig bleibt, könnte man ja spenden, um sich sozial besser zu fühlen.

Geld spenden, das kann jeder, das tut nicht weh, zumindest nicht in den Kreisen, in denen ich mich bewege

aber einen Teil von sich zu geben, etwaige Schmerzen in Kauf zu nehmen und das für einen Unbekannten,

das nenne ich Courage,

das nenne ich Verantwortungsbewusstsein,

das nenne ich Mut

und

das ist wichtig für diese Welt.

Zeichen setzen indem man gibt.

Meine Güte, uns jungen Menschen fehlt es doch an nichts, wenn nicht jetzt, wann dann? Wann sollten wir die Welt denn wir die Welt denn besser besser machen, als jetzt, mit dem naiven Gefühl in der  Brust, dass ALLES möglich ist?!

Zeichen setzen, es muss nicht gleich eine Knochenmarkspende oder ein Organspenderausweis sein,

geh doch einfach mal zu Blutspende, da gibt es sogar noch ein gratis Essen, das gar nicht mal so übel schmeckt, dazu.

Zeichen setzen, Leben schenken!
Vielleicht bist Du der Nächste, der ein Stück Leben benötigt?!

Also ich geh da morgen hin. Kinderriegel ich komme!

 

20.5.10 20:12


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"Lifestyle" und andere Frivolitäten

Lifestyle ist für mich alles, was so mit meiner oder deiner oder irgendjemandes Art zu leben zu tun hat.

Ich werde hier eher keine Mode- und Beautytipps und -tricks vom Stapel lassen, weil ich dazu gar nicht in der Lage bin.

In dieser Hinsicht bin ich laut Definition von Mario Barth eher männlich als weiblich.

Ich weiß nichtmal meine genaue Kleidergröße, steuere beim Betreten eines Ladens ersteinmal auf die Verkäuferin zu und sage "HOSE, bitte" nur um gleich darauf in der Umkleide zu verschwinden und sie mal machen zu lassen.

Ich denke damit leiste ich einen sehr großen sozialen Beitrag zum Schutz der modefanatischen Girlies, die an Augenkrebs zu sterben hätten, wenn ich mir meine Klamotten ganz alleine aussuchen würde

(was nicht heißt, dass ich kein Mitspracherecht habe, wenn meine Freundinnen mich bei New Yorker in diese pinken Dessous stecken wollen, bin ich sehr wohl dazu in der Lage mich zu wehren).

Irgendwie ist mir das Bewusstsein über die Wichtigkeit des äußeren Erscheinungsbildes nämlich abhanden gekommen, unglaublich aber wahr, es gab eine Zeit, in der sogar ich eine halbe Stunde früher aufgestanden bin, um durchgestylt (nach meinen Maßstäben) zur Schule zu gehen, mittlerweile ist mir das aber zu blöd geworden. Es gibt zwar Leute, die ihre 2cm Make-up Schicht damit begründen, dass ihnen jeder erdenkliche Augenblick ihres Lebens so wertvoll erscheint, dass sie IMMER gut für IHN(vorsicht: Doppeldeutigkeit) aussehen wollen.

Schwachsinn, ich glaub ich bin auch unüberschminkt schön genug um den alltäglichen Höhepunkten zu begegnen; zumal die mitunter so lange auf sich warten lassen, dass ich eh hätte zehn mal nachlegen müssen um sie mit meiner gekünzelten Schönheit angemessen würdigen zu können.

19.5.10 20:06


Moin

Ui, so das wird jetzt mein erster Eintrag, ich bin schon ganz aufgeregt, hab keinen Plan, wo das ganze hinführen soll, aber ich habe mir gedacht, wenn ich mir schon so viele Gedanken über Gott und die Welt und den Typen mit dem Zepter in der Hand machen muss, dann kann ich meine exquisiten Gedanken ja auch gleich der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen...also hier ist er, mein alternativer blog über Gesellschaft, Philosophie, Lebenssinn und ein wenig schwarzen Humor.  ...Viel SPAß...oder auch nicht.

 

16.5.10 19:38





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